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Perspektivenwechsel auf Rädern an der Außenstelle Roding – Ein Inklusionsprojekt mit Herz, Technik und Teamgeist

Perspektivenwechsel auf Rädern an der Außenstelle Roding – Ein Inklusionsprojekt mit Herz, Technik und Teamgeist
27. März 2026

Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst erfahren, wie sich Mobilität im Rollstuhl anfühlt. In einem speziell entwickelten Parcours mit insgesamt sieben Stationen erlebten sie hautnah, wie schwierig alltägliche Situationen sein können. Zwei der Hindernisse – eine Wippe und eine schiefe Ebene – wurden in enger Zusammenarbeit zwischen der Außenstelle Roding und der Ensinger GmbH gefertigt.

Unter Federführung unseres Fachbetreuers Herrn Stefan Bauer entstand eine detaillierte CAD-Zeichnung der beiden Baugruppen, aus der sämtliche Einzelmaße abgeleitet wurden. Die Firma Ensinger GmbH aus Cham erklärte sich sofort bereit, die benötigten Kunststoffplatten in der eigenen Gießerei herzustellen und die Wipp-Segmente mithilfe moderner CNC-Technik passgenau zu fertigen. Die für den Zusammenbau notwendigen Befestigungselemente, darunter Sterngriffe und Spannmuttern, wurden an der Außenstelle Roding im 3D-Druckverfahren gefertigt. Für die Stabilität der Konstruktion sorgten Holzträger, die unser Inklusionsbeauftragter StD Franz Gleixner präzise anfertigte.

Beide Kollegen investierten viel Freizeit, Fachwissen und handwerkliches Geschick, um den Fertigungsprozess zu planen, umzusetzen und zu optimieren. Dafür gilt ihnen ein herzlicher Dank – ebenso allen Kolleginnen und Kollegen, die sich in den Pausen oder außerhalb der Unterrichtszeit engagiert an diesem Projekt beteiligt haben.

Ein besonderer Dank geht an das Team der Offenen Behindertenarbeit Landkreis Cham unter der Leitung von Frau Kager und vor allem an die Betroffenen, die durch ihre Offenheit wertvolle Einblicke in den Alltag von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern ermöglicht haben. Nicht zuletzt danken wir dem Sanitätshaus Zimmermann aus Cham herzlich für die großzügige Bereitstellung von zehn Rollstühlen. Ohne diese Unterstützung wäre das Inklusionsprojekt in dieser Form nicht möglich gewesen.

Ein starkes Zeichen für Empathie, Zusammenarbeit und gelebte Inklusion.