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Werner-von-Siemens-Schule - Staatliche Berufsschule Cham

Staatliche Berufsschule Cham

2019 08 01 Spendenuebergabe Afrika

Im Schuljahr 2018/2019 spendeten die Schüler/innen sowie die Lehrkräfte der Werner-von-Siemens-Schule für ihre zwei Entwicklungshilfeprojekte. Die Sammlungen an der Berufsschule in Cham und an den Außenstellen Roding und Furth im Wald erbrachten eine stolze Summe von 5.600,00 Euro.

Diese Spendenaktion wird nun bereits seit dem Schuljahr 2002/2003 durchgeführt. Mittlerweile kann man auf eine stolze Spendensumme von rund 74.000,00 Euro zurückblicken. Unterstützt werden dabei zwei Projekte mit jeweils 2.800,00 Euro. Das sind zum einen die Handwerkerschule der Maristenbrüder in Kenia und das Projekt „child in the sun“ in Tansania.

Bei der Geldübergabe waren Frater Hans Seubert, Frater Karl-Heinz Haag von den Maristen und Herr Matthias Pechtl als Vertreter des Tansaniaprojektes anwesend. Frater Hans Seubert, der zurzeit in seiner Heimat im fränkischen Wimmelbach den Urlaub verbringt, ließ es sich nicht nehmen, persönlich bei der Geldübergabe dabei zu sein.

Er lebt seit 1986 in Kenia und leitete viele Jahre die Schule der Maristenbrüder in Ramba. In der dortigen Handwerkerschule werden junge Männer zu Maurern, Schreinern, Schlossern und Landwirten ausgebildet. Frater Hans unterstützt trotz seiner 84 Lebensjahre immer noch die Lehrkräfte der Schule. Junge Frauen können dort auch den Beruf der Näherin erlernen. 

Mit dem erfolgreichen Abschluss einer handwerklichen Ausbildung können sich die Absolventen eine eigene Existenz aufbauen. Sie helfen damit den Bewohnern auf dem Land, die Lebensbedingungen langfristig zu verbessern. Durch Matthias Pechtl besteht seit längerem ein persönlicher Kontakt zum Projekt „child in the sun“, dass seit 1991 versucht, der wachsenden Zahl von Straßenkindern in Tansania entgegenzuwirken.

Das zum Projekt gehörende „Centre for education and vocational training“ in Mbezi, beherbergt obdachlose Kinder und Jugendliche und bietet ihnen ein neues Zuhause, Gemeinschaft, Schulbildung, medizinische Versorgung und somit eine Perspektive für die Zukunft. Aufgrund der unsicheren politischen Verhältnisse, wegen Hungersnöten und der Flüchtlingsproblematik leiden die Bewohner vieler afrikanischer Länder große Not. Diese kann nur durch Hilfe vor Ort gelindert werden, indem man versucht durch schulische und berufliche Bildung die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

Foto: Berufsschule Cham

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