Fachbereich Katholische Religionslehre
Als Stellvertreter für Ihre Projekte erhalten Mathias Pechtl von der Schulleiterein Elisabeth Fäth-Marxreiter und Frater Hans Seubert mit Frater Karl Heinz von der Religionsfachbetreuerin Siegried Rötzer die Spendenschecks überreicht.
Berufsschüler unterstützen Jugendliche in Afrika
Schülerinnen und Schüler der Werner-von-Siemens-Schule führten auch in diesem Jahr ihr Spendenprojekt fort. Für die beiden Entwicklungshilfeprojekte brachten die Sammlungen an der Berufsschule Cham und an den Außenstellen in Waldmünchen, Bad Kötzting, Roding und Furth im Wald beachtliche 5 000 Euro ein. Mit diesem Geld wird das Straßenkinderprojekt „Child in the Sun“ in Tansania und das Projekt der Maristenbrüder in Kenia unterstützt. Bereits im sechsten Jahr wird diese Spendenaktion an der Berufsschule Cham und ihren Außenstellen durchgeführt und mittlerweile kann auf eine Spendensumme von
über 28 500 Euro zurückgeblickt werden.
Durch Mathias Pechtl von der Außenstelle in Bad Kötzting besteht seit längerem ein persönlicher Kontakt zum Projekt „Child in the Sun“, das seit 1991 versucht, der wachsenden Zahl von Straßenkindern in Tansania entgegenzuwirken. Das zum Projekt gehörende „Centre for education and vocational training“ in Mbezi beherbergt obdachlose Kinder und Jugendliche und bietet ihnen ein neues Zuhause, Gemeinschaft, Schulbildung, medizinische Versorgung und somit eine Perspektive für die Zukunft. Derzeit leben ca. 70 Kinder und Jugendliche im Centre und werden von Lehrerinnen und Lehrern sowie von indischen Missionaren betreut.
Das Projekt der Maristenbrüder befindet sich im kenianischen Ramba. In der dortigen Handwerkerschule werden junge Männer zu Mauerern, Schreinern, Schlossern oder Landwirten ausgebildet. Frater Karl-Heinz war zur Spendenübergabe zusammen mit Frater Hans Seubert, der zur Zeit wegen seines 50-jährigen Missionarsjubiläums in Deutschland ist bei der Spendenübergabe anwesend. Frater Hans Seubert berichtete, dass von den zzt. etwa 40 Lehrlingen 31 Waisen sind. Mit dem erfolgreichen Abschluss einer handwerklichen Ausbildung können die Absolventen eine eigene Existenz aufbauen und helfen mit ihrem erlernten Handwerk den Bewohnern auf dem Land, die Lebensbedingungen langfristig zu verbessern. Zudem sei im letzten Jahr ein Pilotprojekt begonnen worden, bei dem aus dem Viktoriasee Wasser mittels Windmühlen zur Bewässerung der Gartenanlagen gefördert wird.
Diese Windmühlen wurden von den Jugendlichen selbst erstellt. Nachdem dieses Pilotprojekt erfolgreich verlief, sollen nun Windmühlen und Pumpen von der Handwerkerschule in größerer Stückzahl hergestellt werden.
Wenn man bedenkt, dass die jährlichen Ausbildungskosten für einen Jugendlichen etwa bei 100 Euro liegen, haben die Chamer Berufsschülerinnen und Berufsschüler mit Ihren Spenden 50 jungen Menschen in Afrika die Schul- und Berufsausbildung für ein ganzes Jahr gesichert zudem ist garantiert, dass jeder gespendete Euro dort ankommt, wo er am dringendsten benötigt wird.
Windmühlenbau:
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Die jungen Auszubildenden bauen Windmühlen zum Antrieb von Bewässerungspumpen.
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Frater Hans Seubert führt dem zuständigen Bischof das erfolgreiche Projekt vor.











